Digitale Strategie planen

Digitale Strategien bieten geringste Kosten, unendliches Volumen, individuelle Services und neue Zielgruppen. Ein herausragendes Paket!

Die Digitalisierung der Geschäftsmodelle ist unabwendbar. Ein Unternehmen mit einer analogen Arbeitsweise kann mit einem digitalen Geschäftsmodell nicht konkurrieren. Deshalb ist es ein unabdingbares Ziel jeder Geschäftsstrategie, diesen Vorsprung zeitnah zu realisieren.

Die Entwicklung digitaler Strategien ist ein individueller, interdisziplinärer und radikaler Prozess. Mit unserem Vorgehensmodell Digital Action fokussieren wir auf die betriebswirtschaftlichen Aspekte der Digitalisierung und nutzen Technologie als Enabler für innovative Geschäftsmodelle. Das Ziel ist ein drastischer Produktivitätsgewinn.

„Die digitale Strategie umfasst alle Maßnahmen zur Realisierung des durch digitale Technologien erreichbaren Produktivitätsgewinns.“

Nutzen digitaler Strategien

Die Motivation für oder gegen die digitale Transformation wird in der Nutzenargumentation deutlich. Wir kennen diese Begründungen und machen sie zu einem Bestandteil einer jeden digitalen Strategie. Diese vier Ziele bilden den Kern dieser Herausforderung:

Geringste Kosten

Plattformen sind radikale Kostensenker. Algorithmen ersetzen die manuellen Tätigkeiten in den operativen Prozessen. Die systematische Eliminierung der Arbeit verändert die Produktivität positiv. Plattformen senken Ihre Transaktionskosten und haben Einfluss auf viele weitere Kostenarten: Personal, Gebäude, Verwaltung und die IT. Mit diesen Ersparnissen entsteht ein Vorteil, welcher im direkten Wettbewerb ausgespielt werden sollte.

Unendliches Volumen

Plattformen sind unermüdlich. Analoge Unternehmen können ihren Output nicht beliebig steigern, weil sie an ihre physischen Leistungsgrenzen stoßen. Digitale Geschäftsmodelle sind skalierbar und können theoretisch ein unendliches Volumen bearbeiten. Egal ob es eine Beratung, eine Bestellung oder eine Reklamation ist: Alle Transaktionen erfolgen zu geringsten Kosten und in beliebigem Volumen. Hierfür brauchen Unternehmen ein Beschleunigungskonzept, denn Plattform wollen ausgelastet sein. Das Ziel ist eine Explosion der Transaktionen. Beschleunigung schafft Dominanz.

Individuelle Services

Plattformen bieten den Kunden enorme Vorteile: Sie sind immer verfügbar, von überall erreichbar und besonders einfach zu bedienen. Sie speichern jede Transaktion und „kennen“ so die Vorlieben der Kunden. Ein analoges Unternehmen ist unpersönlich, denn es speichert fast nichts.

Mit einer digitalen Strategie lassen sich ein zusätzlicher Gewinn für jeden Kunden umsetzen oder die nervigen Painpoints der Kundenbeziehung eliminieren.

Neue Zielgruppen

Nicht nur die Unternehmen werden digitaler, sondern auch ihre Kunden. Sie informieren sich intensiv über das Internet oder soziale Medien. Sie schreiben Bewertungen und posten Erlebnisse. Diese Zielgruppe sucht förmlich nach digitalen Anbietern.

Anderseits folgen viele Unternehmen dem Pareto-Prinzip (20/80) und pflegen ihre A-Kunden. Das Segment der B- und C-Kunden dagegen wird stark vernachlässigt. Plattform lieben alle Kunden und akzeptieren jede Transaktion.

Unsere Methode – Digital Action

Digital Action Methode

Die Beratungsmethode Digital Action ist eine Handlungsempfehlung für Unternehmer, die mit Mut, Engagement und Ausdauer die digitale Transformation realisieren wollen.

Digital Action ist das ganzheitliche Vorgehensmodell, welches auf den Ebenen Strategie, Organisation und Technologie die Umsetzung digitaler Strategie sicher und nachhaltig unterstützt.

Jede digitale Strategie braucht einen Funken. Der Initialzündung folgt die Strategiefindung. Es beginnt das Design des Geschäftsmodells, die Digitalisierung der Prozesse und die Architektur der Technologie. Ist das Konzept ausgearbeitet, schließt sich die schrittweise Umsetzung an.
Ihr Engagement unterstützen wir mit unserer Erfahrung und einem ganzheitlichen sowie transparenten Vorgehen.

#1 Vision

Jedes Vorhaben braucht einen Auslöser, einen Impuls oder Funken. Ist dieser Funke vorhanden, können die ersten Gedanken beschrieben, visualisiert und weiterentwickelt werden. Die Initiatoren beschreiben in Worten, Bildern und Geschichten ihre zukünftige Vision des digitalen Geschäftsmodells. Die Vision oder die Visionen dienen als Ausgangpunkte für die Gestaltung der Geschäftsmodelle.

#2 Business Model Design

Das digitale Geschäftsmodell ist der Schlüssel. Anhand der Business-Canvas-Methode [1] und der dazugehörigen klaren Value Proposition [2] werden die Geschäftsmodelle entwickelt und geprüft. Es gilt, dem Kunden ein auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes digitales Angebot zu unterbreiten. In offenen Workshops werden Ideen entwickelt, angepasst und gegebenenfalls wieder verworfen. Das neue Geschäftsmodell reift über verschiedene Sessions und wird stetig revidiert – bis es die notwendige Stabilität erreicht hat.

#3 Business Process Reengineering

Für die Digitalisierung der Geschäftsmodelle braucht einen konzeptionellen Neuanfang. Es geht darum, die neuen Geschäftsmodelle auf die bestehende Organisation zu mappen. Der Nutzen entsteht erst, wenn die Prozesse radikal neu gedacht werden. Die digitalen Prozesse sind einfacher, direkter und transparenter. Ich nutze hierfür ein grafisches Prozessmodell, welches es mir erlaubt frei zu agieren und die neuen digitalen End-to-End-Prozesse klar darzustellen. Grundlage für das Business-Prozess-Reengineering (BPR) sind für mich die Ansätze von Hammer und Champy [3].

#4 Enterprise Architecture

Der Grundgedanke der Digitalisierung ist eine elektronische Plattform, auf der Kunden und Unternehmen miteinander interagieren. Für den Aufbau einer Plattform benötigen Unternehmen neue Technologien wie Cloud, Web und App. Die bestehende IT-Infrastruktur kann dies oft nicht leisten, daher geht es um die Neuordnung der Systemlandschaft. Wesentlich ist, jede Entscheidung auf die digitale Strategie auszurichten und sukzessive die benötigte IT-Architektur zu schaffen. Es geht um die Neuordnung Ihrer Systemlandschaft.

#5 Master Data Management

Die Digitalisierung braucht gut ausgeprägte und saubere Informationen. Das Master Data Management umfasst die Verwaltung aller Kunden-, Artikel-, Preis- und Transaktionsdaten. Im internationalen Geschäft wächst die Komplexität, da auch Sprache, Preise und Währung variieren. Die Harmonisierung der bestehenden Datenquellen in einen Golden Record ist mühsam und zeitaufwendig. Es ist aber unerlässlich, alle im Prozess benötigten Informationen digital aufzubereiten.

#6 Business Application

Jedes Unternehmen besitzt bereits eine Vielzahl an Geschäftsanwendungen. Hierbei handelt es sich oftmals um eine über Dekaden gewachsene Systemlandschaft. In vielen Fällen besteht sie aus veralteten, isolierten oder konkurrierenden Applikationen, die nicht richtig zusammenpassen. Für die Umsetzung der digitalen Strategie wird geprüft, inwiefern die bestehenden Systeme einen digitalen Prozess unterstützen. Das Ergebnis ist ein Maßnahmenkatalog zum Ausbau der bestehenden Systeme oder zu gezielten Investitionen in neue Systeme.

#7 Enterprise Application Integration

Für die Umsetzung der digitalen Strategie ist es notwendig, die verschiedenen Geschäftsanwendungen miteinander zu verbinden. Die Integration der Systeme ist erforderlich, um die jeweilige Pflege und Verteilung der Master Data zu gewährleisten. Des Weiteren wird der digitale Prozess funktional auf die dafür prädestinierten Applikationen gemappt. Die Integration digitaler Prozesse erfolgt selbstverständlich in Echtzeit. Deshalb ist eine leistungsstarke Integrationsplattform unerlässlich.

Auf den Punkt

Digitale Strategie

Die Umgestaltung der Märkte hat begonnen. Die Digitalisierung verändert die Welt, neue Wettbewerber entstehen und bekannte Mitbewerber verschwinden. Die Digitalisierung ist planbar und beherrschbar. Die Technologien sind vorhanden, das Vorgehen ist lernbar, die Finanzierung überschaubar und Ihre Mitarbeiter warten auf den zündenden Impuls.
Wir empfehlen Ihnen, drei Ziele zu verfolgen: die Kosten reduzieren, die Produktivität steigern und einen Mehrwert für die Kunden genieren. Die Digitalisierung steht für geringste Kosten, individuellen Services und neue Zielgruppen.

Unsere Beratungsthemen

Literaturverzeichnis

[1] Osterwalder, A. und Y. Pigneur. - Business Model Generation.

[2] Osterwalder, A., Y. Pigneur, G. Bernarda und A. Smith. - Value Proposition Design.

[3] Hammer, M. und J. Champy. - Reengineering the Corporation.